Philipp und Keuntje braucht Nachwuchs.

Philipp und Keuntje, auch PUK genannt ist die kleinste der großen Werbeagenturen. Seit vielen Jahren betreuen sie Premiumkunden wie Audi, Rimowa, Uvex und Astra. Ähnlich wie die anderen Agenturen hat auch PUK ein immenses Problem qualifizierte Berufseinsteiger von Hochschulen zu akquirieren.
Unsere Aufgabe lag darin, eine innovative Employer Branding Campagne zu entwickeln, die der Agentur aus Hamburg gerecht wird. Da es nicht zur Debatte stand das Budget für angemessene Gehälter für Berufseinsteiger dieser Branche zu nutzen, erarbeiteten wir eine andere Strategie.

Die Strategie

1. Pöbelbox

Generieren von Aufmerksamkeit durch pöbelnde Box und thematisch passenden Plakaten im Umfeld.

2. Pöbelpage

Aktivierung von Interessenten auf spezieller Internetseite mit Kurzaufgabe. Gewinn ist die ginaWildcard.

3. Pöbelburg

Gewinner der ginaWildcard werden nach Hamburg zu PUK geladen. Sie werden zu Markenbotschaftern.

1. Pöbelbox & Plakate

Der erste Schritt dient der Aufmerksamkeit der Zielgruppe. Die Pöbelbox sowie die Plakate sind so gestaltetet dass sie neben der visuellen Zugehörigkeit auch eine verbale Verbindung aufweisen. Letztere wird durch den teils derben "Hamburger Schnack" generiert.
Die auf die Pöbelpage weißende Kommunikation ist gezielt am hamburger Ludentum aufgehängt. Da PUK ausschließlich dort über eine Niederlassung verfügt, müssen Anwärter auch mit der oft schroff wirkenden Art zurechtkommen.

2. Pöbelpage

Auf besserpöbeln.de finden Interessenten eine simpel gehaltene Internetseite, bestückt mit einer kurzen Aufgabe. Sobald sich diese entscheiden die Herausforderung anzunehmen, beginnt ein 15 Minuten andauernder Countdown. In dieser Zeit ist mit der Webcam ein Bild zu schießen.
Als Raster dient das layout der Astra Plakate, die schon immer durch PUK betreut werden. Zusätzlich muss eine passende Headline geschrieben werden. Ist dies erledigt, wird das Plakat unter der Angabe von Kontaktdaten an Philipp und Keuntje gesendet.

ginaWildcard

Anwärter die auf der Pöbelpage überzeugen konnten, bekommen nach einer Terminklärung ein Paket von PUK. Neben der ginaWildcard befindet sich ein Flugticket sowie der Ablauf für den Aufenthalt in der Hansestadt in dem Paket. Bevor sich die Besucher auf den Weg machen, bekommen sie per Mail noch ein kurzes Briefing für eine Aufgabe, die während der Reisezeit bearbeitet werden soll.
In der Agentur angekommen, wird nach einem Empfang das Ergebnis präsentiert. Anschließend folgt eine Feedbackrunde und ein Rundgang durch die Agentur. Am Abend ist das obligatorische Feierabendbier auf der Dachterasse in der Speicherstadt an der Reihe.

"Wer Hamburg nicht lieben lernt, der wird in Hamburg nicht leben lernen."

Gruppenarbeit mit: Sarah Dörr, Jennifer Stolz, Florian Mayer, Mariage Richter, Malte Honecker